19. Brandenburgischer Kunstpreis verliehen
Am vergangenen Sonntag wurde zum 19. Mal der Brandenburgische Kunstpreis verliehen. Der gemeinsam von der Märkischen Oderzeitung und der Stiftung Schloss Neuhardenberg ausgelobte und von einer Jury vergebene Preis würdigt das vielseitige brandenburgische Kunstschaffen in den Kategorien Malerei, Grafik, Plastik/Installation und Fotografie. Die Schirmherrschaft hat der Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke (SPD), übernommen.
Zudem wurden mit dem Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg für das Lebenswerk und dem Nachwuchsförderpreis für Bildende Kunst der brandenburgischen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Manja Schüle (SPD), zwei Sonderpreise vergeben.
„Der Kunstpreis und die Verleihungsveranstaltung sind längst eine Institution und ein fester Bestandteil des Brandenburgischen Kulturkalenders. Etwas Vertrautes, etwas Beständiges, und das in Zeiten, die sicherlich nicht normal sind“, so Woidke.
In diesem Jahr erhielt der in Altfriedland und Berlin lebende Maler Fritz Bornstück (geb. 1982) den Preis in der Kategorie Malerei mit seiner Arbeit Silencer. In der Kategorie Grafik gewann Daniel Becker (geb. 1980) von der Kunstgalerie Altes Rathaus in Fürstenwalde mit seiner sechsteiligen Arbeit Niemand. In der Kategorie Plastik/Installation gewann die 1976 in Hennigsdorf geborene Ilka Raupach mit ihren aus Walnussholz geschnitzten Skulpturen Als alle Knospen sprangen.
Der von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gestiftete Preis in der Kategorie Fotografie geht dieses Mal an Micha Winkler (geb. 1958) aus Elisenau bei Ahrensfelde für sein Werk Maritimes, das er in Cornwall mit einer selbst gebauten Lochkamera fotografierte.
Den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg für ihr Lebenswerk erhält in die 1947 in Treuenbrietzen geborene und in Altlangsow lebende Bildhauerin Sylvia Hagen. Der Nachwuchsförderpreis für Bildende Kunst des Landes Brandenburg geht an den 1992 in Potsdam geborenen Bildhauer, Maler, Grafiker und Videokünstler Julius Anger.
Iin diesem Jahr hatten sich rund 300 Künstlerinnen und Künstler an der Ausschreibung zum Kunstpreis beteiligt. Eine Vorjury hatte daraus 72 Positionen ausgewählt, die neben weiteren Werken der Preisträger noch bis kommenden Sonntag, 21. August 2022, in der Ausstellungshalle auf Schloss Neuhardenberg zu sehen sind.
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