Ein Rabenbruder in Coronazeiten
Die Märkische Onlinezeitung hat sich mit Ralf Kirstem alias "Ralf der Rabe" gesprochen. Mit den Absagen aufgrund der Corona-Pandemie sind ihm als Veranstalter und Künstler alle Aufträge weggebrochen. Und das mindestens bis Ende August, berichtet er. Einnahmen habe er derzeit keine und "alles, was bisher vom Land angeleiert wurde, ist ziemlich zäh", so Kirsten gegenüber MOZ.de. Die Soforthilfen seien für ihn nicht relevant, denn dabei können nur Betriebs- und keine Lebenshaltungskosten geltend gemacht werden. Die Alternative wäre, Hartz IV zu beantragen, aber das sei für ihn keine Option. Und dennoch: "Es muss ja trotzdem weiter gehen", so Ralf Kirsten. Derzeit schlägt er sich mit Straßenmusik an der Burg Rabenstein durch ("Man muss sich trotz allem präsent halten"), hat mit seinen Rabenbrüdern hat er eine Corona-CD-Aktion gestartet und er arbeitet an einer virtuellen Burgführung, wie er berichtet.
Ralf Kirsten auf Facebook
Vollständigen Artikel lesen