In der Corona-Krise kriselt es im Filmstudio Babelsberg
Der Drehstopp in den Filmstudios in Babelsberg trifft die Branche hart. Eine Vielzahl von freien Filmschaffenden stehen derzeit ohne Arbeit da. Wie die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet, sei "ein großer Teil" bei Tochterfirmen der Studio Babelsberg AG "eigens für diese Projekte befristet angestellt gewesen und nach Abbruch der zwei Hollywood-Projekte nun außerordentlich gekündigt worden".
Die von Filmschaffenden gegründete Initiative "Wir sind Babelsberg" kritisiert die Maßnahmen und behauptet, dass Hunderte kurzerhand entlassen wurden. Bis zu 800 Jobs sind betroffen, berichtete auch der Tagesspiegel. Wie die Märkische Allgemeine Zeitung berichtete, haben sich nun mehr als 300 Filmschaffende der Interessengemeinschaft "Wir sind Babelsberg" angeschlossen. Ein Anwalt wurde eingeschaltet und die Studiochefs und die Bundesregierung um Hilfe gebeten, so die MAZ.
Jetzt hat sich der Betriebsrat des Filmstudios zu dem Fall geäußert - und gibt dem Unternehmen Rückendeckung. Nach Informationen der Märkischen Allgemeinen Zeitung stünden die Festangestellten der Studio Babelsberg AGhinter ihre Geschäftsführung und kritisieren vielmehr "die Haltung der zahlreichen freischaffenden Filmemacher, die von den Produktionsstopps in den Filmstudios betroffen sind", heißt es in dem Bericht.
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