Lob und Kritik für Bundesförderprogramm "Überbrückungshilfe II"
Vor wenigen Tagen ist die zweite Förderphase des Bundesprogramms "Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen" (Förderzeitraum September bis Dezember 2020) gestartet. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt diese Verlängerung ausdrücklich, richtet sich das Programm doch "auch an Kulturunternehmen und Soloselbständige aller künstlerischen Sparten". Gleichzeitig sparte der Verband aber auch nicht an Kritik.
So hob Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, zwar hervor, dass die zweite Auflage des Förderprogramms deutlich verbssert sei, beispielsweise wurde die Begrenzung der Förderung für Unternehmen bis 10 Beschäftigte gestrichen, doch gab er unter anderem zu bedenken, dass "ein fiktiver Unternehmerlohn immer noch nicht beantragt werden kann. Dieses einfache, ebenfalls schon seit langem von uns geforderte Instrument könnte schnell und wirksam Unternehmern und soloselbständigen Künstlerinnen und Künstlern helfen. Leider wurde es auch in der zweiten Runde der Überbrückungshilfen nicht implementiert". Sein Fazit: "Die Förderung für den Kulturbereich aus dem Bundeswirtschaftsministerium bleibt leider weiterhin unzureichend! “
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