Studie zum Arbeitsmarkt Kultur vorgelegt
Der Deutsche Kulturrat, Spitzenverband der Bundeskulturverbände, setzt sich politisch für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Kultur- und Medienbereich bei Bund, Ländern und auf der europäischen Ebene ein. Vor wenigen Tagen hat der Verband die Studie "Frauen und Männer im Kulturmarkt. Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage" vorgelegt.
Die Studie ist über 500 Seiten dick und bietet einen umfassenden Überblick über das Potenzial an Arbeitskräften für den Arbeitsmarkt Kultur und Medien, die abhängig Beschäftigten in den Kulturmärkten, aber auch im öffentlichen Kultursektor, auch der Frauenanteil wird beleuchtet.
Zu Schaffen gemacht hat der Kultur- und Kreativwirschaft in diesem Jahr vor allem die strikten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. In der Coronakrise ist die wirtschaftliche und soziale Situation vieler Kulturschaffenden akut in Schieflage geraten. "Dass die Seuche innerhalb von wenigen Tagen die ökonomischen Bedingungen der Künstlerinnen und Künstler und der kleinen kulturwirtschaftlichen Unternehmen zum Zusammenstürzen bringen konnte, zeigt, wie dünn das Eis der ökonomischen Absicherung der Frauen und Männer, die im Kulturmarkt arbeiten, ist, heißt es eingangs in der Studie. Naheliegend, dass auch der Verdienst von Frauen und Männer einen Part in diesem Bericht einnimmt.
Kostenloser Download der gesamten Studie hier.
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