Vergeblicher Appell der Potsdamer Kulturszene
Kunst- und Kulturschaffende aus Potsdam haben Anfang der Woche, vor der Konferenz der Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten, an die Politik appelliert, von weiteren Einschränkungen des kulturellen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie abzusehen.
Wie die Potsdamer Neueste Nachrichten berichteten, hatten acht Potsdamer Kulturinstitutionen in einem Offenen Brief ihrer Überzeugung Ausdruck verliehen, "dass der Mensch Kultur und soziale Begegnung braucht". Zudem hätten die Kultureinrichtungen in Brandenburg umfangreiche Konzepte entwickelt, um den bereits bestehenden Corona-Regeln gerecht zu werden. "Wir können mit gutem Gewissen sagen: Fast überall außerhalb der eigenen vier Wände ist es riskanter sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten, als in unseren Einrichtungen", zitiert die PNN aus dem Brief - und weiter: "Es ist in den letzten Wochen und Monaten im Wortsinne gelungen, sichere Räume zu schaffen".
Ein erfolgloser Appell, wie wir heute wissen.
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