Potsdamer Neueste Nachrichten

Filmprojekt: Eine Stadt streitet über Architektur

Im Herbst soll ein Dokumentarfilm erscheinen, der die Diskussion um die alte Fachhochschule, die Besetzung und schließlich den Abriss des Gebäudes mit einmaligen Bildern zeigt. Das Thema ist jedoch größer als allein der Abriss eines Gebäudes. Es geht vielmehr um das gesamte Stadtbild von Potsdam. Wie viel DDR-Architektur verträgt die Stadt? Darf es (wieder mehr) Barock-Architektur sein? Leidenschaftlich wurde und wird darüber gestritten, wie Potsdam auszusehen hat.

„Wer entscheidet, was ‚schön und erhaltenswert’ ist? Wie funktioniert Demokratie und Bürgerbeteiligung in Potsdam? Sind Beschlüsse, wenn einmal gefasst, unumkehrbar? Und wann ist es Zeit, die Gegebenheiten zu akzeptieren und sich mit dem Wandel der Stadt zu arrangieren?“. Das waren die Fragen , auf die Kristina Tschesch, Regisseurin des Film, und ihre Mitstreiter Elias Franke und Christian Morgenstern Antworten gesucht haben. Die Fachhochschule bildet dabei das Zentrum des Films, doch es geht um mehr. „Wir wollen zeigen, wie gespalten die Stadt ist“, sagte Tschesch gegenüber den Potsdamer Neuesten Nachrichten.

Im Herbst soll der Film "Schrott oder CHance" erscheinen, aber die Finanzierung ist noch längst nicht gesichert. 15.000 Euro benötigen die Filmemacher, die die 414Films GbR gegründet haben, insgesamt. 9000 Euro haben sie schon als Fördersumme erhalten - von der Stadt Potsdam, die den Abriss der Fachhochschule beschlossen hatte. Der Rest soll nun über Crowdfunding zusammenkommen.

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