Potsdamer Neueste Nachrichten

Mehr Platz und hohe Mieten im geplanten Kreativhaus

Ende 2023 soll das Rechenzentrum in der Innenstadt Potsdams ausgedient haben. Alle Künstler müssen dann raus - und bestmöglich in das neue Kreativquartier ziehen. Jetzt wurde das Ergebnis der von der Stadt in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie präsentiert.

Demnach könnte das Gebäude, dass nur wenige Meter vom jetzigen Standort entstehen soll, höher werden als zunächst geplant. Nur so könne ein Investor das Projekt auch refinanzieren, hieß es. Rund 10.000 Quadratmeter Mietfläche sollen dann zur Verfügung stehen, von denen 4300 günstig zu vergeben sind: 9 Euro Durchschnittsnettokaltmiete.

Refinanziert werden soll das Ganze durch wesentlich höhere Mieten auf der verbleibenden Fläche. "Kreative, die wirtschaftlich erfolgreich sind, sollen höhere Mieten zahlen und damit Start-ups oder finanziell schwächer aufgestellte Künstler quersubventionieren", schreiben die Potsdamer Neueste Nachrichten.

Die Kritik ist jedoch nicht verstummt. Die angedachten Mieten seien für viele Künstler nicht zu bezahlen, hieß es seitens des Sprecherrats der Nutzer des Rechenzentrums gegenüber der Zeitung. Zudem befürchte man, dass die Mieten höher ausfallen könnten, als jetzt angedacht

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