MWFK

Neues Gremium stärkt Kulturpolitik der Länder

Es geht auch um die Freiheit der Kunst: Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder hat Anfang des Jahres ein eigenständiges Gremium eingerichtet, in dem sich künftig die für Kultur zuständigen Ministerinnen und Minister der Länder koordinieren und gemeinsame Positionen und Vorhaben abstimmen. Jetzt fand in Berlin die erste Sitzung statt.

Ein Thema war auch die Wahrung der kulturellen und künstlerischen Freiheit. Gerade in Zeiten, in denen durch die globale Zunahme von Rechtsextremismus, Populismus, Nationalismus und Hass die "offene Gesellschaft, das freie Wort und die Freiheit der Kunst" gefährdet sind, heißt es in einer Pressemitteilung des brandenburgischen Kultur- und Wirtschaftsministerium

"Zu Recht nehmen viele Künstlerinnen und Künstler für sich in Anspruch, mit ihrer Arbeit Impulse zu geben, gesellschaftliche und politische Diskussionen anzuregen und sich zu positionieren. Diese Freiheit gilt es zu schützen gegenüber allen, die sie einschränken wollen. Dabei werden wir die Kultureinrichtungen und Kulturakteure unterstützen", so Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch. Sie begrüßt die erstmals zusammengekommene Konferenz der Kulturministerinnen und Kulturminister in Berlin. "Die Gründung einer eigenständigen Kulturministerkonferenz ist ein notwendiges und wichtiges Signal zur Stärkung der Kulturpolitik der Länder. Sie erleichtert ein koordiniertes Vorgehen der Länder bei kulturpolitischen Themen und zentrale Abstimmungen mit dem Bund und erhöht die Sichtbarkeit kulturpolitischer Belange. Ob es um Themen wie Umgang mit dem kolonialen Erbe, Rückgabe von NS-Raubgut, Digitalisierung des Kulturgutes oder Erhalt des Kulturerbes geht – kulturpolitische Fragen spielen eine zunehmend wichtige Rolle in unserer Gesellschaft“, so Münch.

Vollständigen Artikel lesen

rss

Schon gelesen?

schließen
schließen