Kreatives Brandenburg

Mehr Amateurmusik im Radio gefordert

Mehr Amateurmusik im Radio gefordert

Mehr als 14 Millionen Menschen in Deutschland musizieren organisiert - sie singen im Chor, spielen Jazz, Rock oder widmen sich traditioneller und sinfonischer Blasmusik. Das soll man auch hören. Zumindest wenn es nach dem Willen der Konferenz der Landesmusikräte geht, die gerade getagt hat. Die Musikräte appellieren an die Intendantinnen und Intendanten der öffentlich-rechtlichen Landesrundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland, „kontinuierliche feste Sendeplätzen für die Amateurmusik zu schaffen und die dafür notwendigen personellen sowie finanziellen Ressourcen den Redaktionen zur Verfügung zu stellen“.

Die kreative und innovative Darstellung der Amateurmusikszene auf festen Sendeplätzen würde den Anstalten die Möglichkeit bieten, das musikalische Lebens in den Bundesländern abzubilden, neue Rezipienten zu gewinnen und so zur Identitätsstiftung durch den Rundfunk beizutragen, so die Landesmusikräte.

Ein weiterer Punkt, der auf der Konferenz behandelt wurde, war „Musik in Kindertagesstätten“. Die Landesmusikräte wollen bundesweit „eine verpflichtende musikalische Mindestgrundbildung in den jeweiligen Ausbildungsplänen für Erzieherinnen und Erzieher. Nur so könne ein chancengleicher Zugang aller Kinder zur Musik und zur frühkindlichen musikalischen Entwicklung ermöglicht werden, mahnten sie.

Mehr Informationen zum Landesmusikrat Brandenburg gibt es hier.

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