Beschreibung
KIRSTIN RABE www.kirstinrabe.de www.instagram.com/kirstin.rabe/
Geburtsort, Jahr : Hamburg, 1971 lebt und arbeitet: Schildow (Brandenburg) und Berlin
1991‐1992 Grafik und Layout im Verlagswesen, Hamburg 1993‐1998 Studium Geodäsie, Diplom, Hochschule für Angew. Wissenschaften 1998‐2003 Tätigkeit als Ingenieurin 2004‐2005 Residence in Anyang, Südkorea 2007‐2010 Studium Freie Kunst, KUNSTGUT, Academy Of Fine Arts, Berlin 2011 Gasthörerin UdK Berlin 2011 Aufnahme in das Atelierprogramm von secondhome projects, Berlin 2016 Atelier im Künstlerhof Frohnau 2018 Teilnahme am Künstlerinnenaustausch Berlin – Gangneung, Südkorea 2023 Brandenburgischer Kunstpreis, Kategorie Grafik
ABOUT
Kirstin Rabe erspürt und erforscht die besondere Materialität und Haptik von Werkstoffen wie Papier, Pigmenten oder Tusche, um mit immer neuen technischen und gestalterischen Möglichkeiten zu experimentieren. Dabei ist ihre künstlerische Arbeit durch diverse Transformationsprozesse gekennzeichnet. Die Technik des Papierschöpfens wird von Rabe neu interpretiert, indem sie in einem nachhaltigen und geradezu meditativen Prozess Papierbögen aus alten Zeitungen, Baumwollzellstoff, Pigmenten und Bindemitteln gießt. In weiteren Arbeitsschritten werden diese Bögen zu geschichteten oder geknoteten Reliefs geformt. In verschiedenen Werkgruppen suggerieren die gebrochenen, wellenförmigen Linien zahlloser aneinandergereihter Papierebenen konstante Bewegung. In ihrer Gesamtheit hingegen strahlen diese Reliefs Klarheit und Ruhe aus und visualisieren elementare Phänomene von Licht, Farbe und Textur. Kirstin Rabe ist Mitglied im BBK Brandenburg, im VBK Berlin und bei IAPMA (International Assoziation of Hand Papermakers and Paper Artists). Ihre Arbeiten sind in öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit vertreten, u.a. wurden drei ihrer Papierarbeiten 2022 für die Sammlung des Deutschen Bundestag angekauft. 2023 erhielt sie den Brandenburgischen Kunstpreis für Grafik.
AUSSTELLUNGEN, AUSWAHL
2024 Deggendorf, Stadtmuseum; München, Munich Art Gallery; Brandenburg a.d. Havel, Kunsthalle Brennabor; Hamburg, Kunsthalle Niendorf; Neuhardenberg, Schloss; Berlin, Verein Berliner Künstler, Galerie Art Now; Werder, Stadtgalerie 2023 Charmey (CH), Musée Charmey; Berlin, Fk Willy-Brandt-Haus, Rathaus-Galerie Reinickendorf, Verein Berliner Künstler, F200; Gangneung (SK), Arts Center; Seoul (SK), Space B-Two; Hamburg, Affordable Art Fair mit Galerie Brennwald; Neuhardenberg, Schloss