Illustrationsserie Cottbus
Sammlung von zwölf Illustrationen zur Baukultur in Cottbus. Ausgestellt am Forum K durch die Stadt Cottbus.
Sternchen Cottbus. Kosmos im Rückspiegel.
Nach dem Mauerfall wurden und werden unzählige denkmalgeschützte DDR-Bauten verunglimpft und abgerissen. Die Wertschätzung und Einzigartigkeit für ostmoderne Architektur wird häufig erst nach dem Verlust entdeckt. So wurde 2007 auch in Cottbus die Mokka-Milch-Eisbar ‚Kosmos’ abgerissen. Heute würden viele Cottbuser in ihrem ‚Sternchen‘ gerne nochmal eine Eisbombe mit Milchkaffee geniessen.
Illustration: Felix Matschke, 2024.
Sorbenbrunnen Cottbus. Wasserspiel.
Ob in Berlin, Potsdam, Rostock oder Nordhausen, in zahlreichen ostdeutschen Städten lassen sich Brunnen und Skulpturen des renommierten Bildhauers und Malers Jürgen von Woyski finden. In der ‚Sprem’ (Spremberger Straße) in Cottbus schuf er 1977 den Sorbenbrunnen, der bis heute das Zentrum der Fußgängerzone vor der Schlosskirche markiert.
Illustration: Felix Matschke, 2025.
Max-Reimann-Stadion Cottbus. Westkurve.
Das Leichtathletikstadion ist Bestandteil des Sportzentrums Cottbus und wurde 1952 eröffnet. Im Laufe der Jahre diente es auch als Wettkampfort für Bahnradsport, bis Ende der 1960er Jahre teilweise dem FC Energie Cottbus und aktuell den American Footballern von Cottbus Crayfish als Spielstätte. Ein Herzstück der Sportstadt Cottbus.
Illustration: Felix Matschke, 2025.
Raumflugplanetarium Cottbus. Juri Gagarin.
Seit 1974 werden in Cottbus die Sterne vom Himmel geholt und in der markanten Kuppel ganz nah erlebbar. Versuchen die ‚Huckepack-Jungen‘ des Bildhauers Heinz Mamat vor dem Eingang das Gleiche? Juri staunt jedenfalls nicht schlecht.
Illustration: Felix Matschke, 2025.
E-Werk Cottbus. 800.000 kWh DC.
Mit der Entwicklung zur Industriestadt und dem Bau der Strassenbahn benötigte die Stadt Cottbus zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Elektrizitätswerk. Direkt am Mühlgraben wurde von 1903 bis 1960 Wasserkraft in Strom umgewandelt. Heute bildet das aufwändig sanierte Industriedenkmal zusammen mit der Wilhelmsmühle und dem Dieselkraftwerk ein beeindruckendes Ensemble.
Illustration: Felix Matschke, 2025.
INB 80 Wendisches Viertel Cottbus. Gertraudtenstraße.
Das Wendische Viertel wurde zwischen 1984 und 1989 im Cottbuser Altstadtgebiet errichtet. Der hier eingesetzte Plattenbautypus INB 80 (Innerstädtischer Neubau 80) zeichnet sich durch Mansarddächer und auffällige Kachelfassaden aus, die von sorbischen und deutschen Künstlern gestaltet wurden.
Illustration: Felix Matschke, 2025.
Tagebau Cottbus-Nord. Schichtende.
Von 1981 bis 2015 wurde Braunkohle für die Energieversorgung aus der Erde nordöstlich von Cottbus gefördert. Die Bagger und Förderbrücken sind längst abgezogen. Hier wird seit 2019 der zukünftig grösste künstliche See Deutschlands geflutet.
Illustration: Felix Matschke, 2023.