Akteure

Laurin Katharina Singer

Laurin Katharina Singer

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Programme im Repertoire

Herzlich willkommen und viel Spaß beim Reinschauen!

Weitere Informationen zu Terminen, Gagen und allem, was Sie sonst noch wissen möchten, gebe ich Ihnen gerne!

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"DER STEIN WAR EIN OPAL, DER HUNDERT SCHÖNE FARBEN SPIELTE..."

Literarische Edelsteine von Lessing und Hebbel bis Oscar Wilde
zusammengestellt und gelesen von
Laurin Katharina Singer

„Der Stein war ein Opal, der hundert schöne Farben spielte und hatte die geheime Kraft, vor Gott und Menschen angenehm zu machen, wer in dieser Zuversicht ihn trug...“ (G.E. Lessing)
Nicht nur der weise Nathan, wir alle haben sie, eine innere Schatzkammer, in der es glitzert und leuchtet, in der all das Wunderbare verborgen liegt, das das Leben zum Leben macht: Freude und Tränen, Würde und Wut, Herzenswärme und Trost – und die Liebe in all ihren unergründlichen, einzigartigen Facetten.
„Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab“, sagt Nathan:
In Märchen, Parabeln und Gedichten sind es Opale, Rubine, Smaragde, oft gefasst in wundertätigen Ringen, die uns mit Zauberkraft an diesen geheimnisvollen Ort führen, um ihn immer wieder neu für uns zu entdecken.

Die Schauspielerin und Autorin Laurin Katharina Singer lebt heute in ihrer Wahlheimat, dem Havelland. Nach dem Studium der Germanistik und Geschichte in Bamberg und Schauspielausbildung in Berlin ist sie nun deutschlandweit mit ihren Programmen unterwegs. Herzstücke ihres Schreibens und ihrer Bühnenprogramme sind Themen, in denen sich auch ihre Erfahrungen als Seelsorgerin und in der Kinderhospizarbeit widerspiegeln: „Ein Mensch spielt Menschen für Menschen“ (G.E.Lessing).

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"ICH BIN EIN CLOWN UND SAMMLE AUGENBLICKE"

Eine Heinrich- Böll- Lesung

Man kann so mancherlei sammeln: Streichholzschachteln, Briefmarken, Fingerhüte… Dr. Murke, Redakteur beim Rundfunk, sammelt Schweigen und der Clown Hans Schnier sammelt Augenblicke.
Ein Augenblicke- Sammler ist auch Heinrich Böll, der literarische Vater dieser beiden Figuren, selbst.
Böll, der als einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit gilt, kennt die schweren Seiten des Lebens und gerade deshalb lenkt er den Blick seiner Leser mit Humor und Leichtigkeit auf die hellen und schönen Details. Schon lange bevor es Klinikclowns gab, wusste er, wie wichtig, wie heilsam, Lachen und Lächeln sind.
Die Schauspielerin Laurin Katharina Singer hat für diese Hommage an Heinrich Böll ein buntes Feuerwerk solcher Augenblicke aus den Erzählungen und Satiren Heinrich Bölls zusammengestellt und lädt mit Auszügen aus seinem „Irischen Tagebuch“ zu einem Kurzurlaub auf die grüne Insel ein.

Zeichnung: Rüdiger Singer

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LIEBESWOLKEN REGNEN TRAUER

Vom Lieben, Leben, Sterben und - weiter Lieben
Laurin Katharina Singer
Lesung und Gespräch
 
Liebe und Tod. Für nichts fehlen uns so sehr die Worte wie für diese Themen. Und - für kein Thema brauchen wir so dringend Worte! Worte, die uns helfen, Unfassbares zu fassen, Unsagbares heraus zu jubeln, Namen zu finden für namenlose Angst und Freude.
Seit Jahrhunderten, ja Jahrtausenden, suchen und finden Dichter diese Worte. Worte, die befreien, entlasten, Worte mit heilender Kraft. Die Schauspielerin, Autorin und Seelsorgerin Laurin Katharina Singer lädt ein zu einer berührend sensiblen und zugleich lebensfroh liebevollen Lesung mit Dichtungen u. a. von Oscar Wilde, Rainer Maria Rilke, Else Lasker-Schüler und eigenen, persönlichen Texten, die aus ihrer Erfahrung als Familienbegleiterin im ambulanten Kinderhospizdienst hervorgegangen sind.

Gerne biete ich danach die Möglichkeit an, ins Gespräch zu kommen, im Plenum und/ oder in persönlichen Einzelgesprächen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Lesung oft vieles in den Zuschauer*innen berührt, das so im Austausch einen guten Raum finden kann.

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"SUCHE FRIEDEN UND JAGE IHM NACH"

Eine literarische Friedenskette durch Kulturen und Zeiten
von und mit
Laurin Katharina Singer

Ich wurde in eine friedliche Welt hineingeboren. Anders als meine Eltern, deren erste Lebensjahre von Bombenalarm, Flucht und Vertreibung und der ständigen Angst um das Überleben des Vaters an der Front geprägt waren.
Als ich lesen lernte, erprobte ich diese neue Fähigkeit, indem ich versuchte, die Aufkleber auf den Autos zu entziffern – und das waren damals Ende der 70er Jahre viele! Auf einem der häufigsten stand: „Frieden schaffen ohne Waffen“
Dann sprachen die Erwachsenen von „Friedensketten“. Ich erinnere mich, dass es bei diesem Thema oft Streit gab. „Verrückte Spinner“ seien das!
Ein Jahrzehnt später, ich war 16 und las inzwischen nicht mehr nur Autoaufkleber, machten mutige Menschen in Leipzig mit Kerzen in den Händen eine Revolution, eine friedliche Revolution! „Wer Kerzen in der Hand hat, kann nicht mit Steinen werfen“, hieß es.
Zwei Jahre später hingen in unseren Klassenzimmern Plakate: „Kein Blut für Öl!“ Der Schulleiter verbot den Schülern in einer Durchsage ausdrücklich, für die Friedensdemo den Unterricht zu schwänzen. Unser Lateinlehrer schrieb ins Tagebuch: „Ciceros Einstellung zum Krieg im Spiegel der aktuellen politischen Situation“ und ließ uns gehen.
Die Politiker sagten: „Es werden keine Wehrpflichtigen an den Golf geschickt.“ Mein Bruder, der gerade seinen Wehrdienst leistete, rief aus der Kaserne an: „Ich komme nicht nach Hause. Meine Kompanie wird an den Golf verlegt.“
Wieder 10 Jahre später: Der 11. September. Ich lebe in Berlin. In der Innenstadt stehen Panzer, Hubschrauber kreisen, Personenkontrollen in allen Gebäuden rund um die amerikanische Botschaft: in Arztpraxen, der Uni, in Kneipen.
Präsident Bush kommt zu Besuch. Jetzt stehe ich mit einer Kerze in der Hand neben einer Million anderer „verrückter Spinner“ in einer Friedenskette.
„Make tea, not war!” steht auf einem Transparent einer Londoner Friedensdemo und an meiner Küchentür.
2019 ist „Suche den Frieden und jage ihm nach“ (Ps 34, 15) ökumenische Jahreslosung.

Tee, Kerzen, Gebete und Worte für den Frieden? Ist das nicht nur ein unnützer Kampf gegen die eigene Ohnmacht? Nein. Seit Jahrhunderten, ja Jahrtausenden, haben Menschen die Erfahrung gemacht, dass wir genau diese Friedensworte brauchen! Worte, die den blutigen Kriegsbildern, den lauten Szenen privaten Streits, dem quälenden Unfrieden in uns selbst die liebevolle Macht und Machbarkeit des Friedens entgegensetzen.
In der alten Weisheit der Märchen, in Lebensschilderungen, Gedichten, Erzählungen, Reden und Briefen habe ich sie gefunden und zu einer literarischen Friedenskette zusammengestellt, in der die Sehnsucht nach Frieden Kulturen und Zeiten verbindet.

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FREIDLICHE WEIHNACHTEN!

Lesung von und mit Laurin Katharina Singer

Wahre Geschichten – und solche, die hoffentlich bald wahr werden…
Biographisches und Poetisches, Wunderliches und Alltagswunder, Bekanntes und Nie-Gehörtes zum Fest, das – alle Jahre wieder – die Sehnsucht nach Frieden in den Herzen so vieler neu entfacht.

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MIT FONTANE IM GEPÄCK

Fontane live - und als CD

Die Schauspielerin und Autorin Laurin Katharina Singer lebt seit 2015 in ihrer Wahlheimat, dem Havelland. Sie hat sich, wie sie selbst sagt, „ins Havelland verliebt“.
Was lag da näher, als sich auf die Spuren Theodor Fontanes, des literarischen Havelland-Fachmanns schlechthin, zu begeben? Für diese CD hat sie eine Mischung aus „Unterhaltlichem“, wie Fontane sagen würde, und Ernstem ausgewählt, aus malerischen Landschaftsschilderungen, aus Geschichte und Geschichten. Was Fontane in seinem Vorwort zu den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ seinen Lesern wünscht, wünscht sie nun den Hörern dieser CD:
„Es ist ein Buntes, Mannigfaches, das ich zusammengestellt habe: Landschaftliches und Historisches, Sitten- und Charakterschilderung. Aber wie abweichend in Form und Inhalt die einzelnen Kapitel voneinander sein mögen, darin sind sie sich gleich, dass sie aus Liebe und Anhänglichkeit an die Heimat geboren wurden. Möchten sie auch in andern jene Empfindungen wecken, von denen ich am eignen Herzen erfahren habe, dass sie ein Glück, ein Trost und die Quelle echtester Freuden sind.“

Fünf Fontane- Reisen mit Laurin Katharina Singer:

„Manchem Fleck Erde wollen die Götter besonders wohl...“
Heitere und ernste Landpartien durchs Havelland

Der Fontane- Tatort: Von Enthaupteten und weißen Fräuleins
Mord und Totschlag zwischen Havel und Dosse

Im Dunsthauch des Jungen Fritzen
Rheinsberg und Wust

Von heiligen und angesägten Bäumen
Wanderungen nach Neuruppin

Roter Hahn, Wustrauer Luch und Tante Adelheit
Es brodelt im Stechlin

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NACHTIGALLENKONZERT

von und mit Laurin Katharina Singer

Es ist Sommer: Vielstimmig zwitschern die Vögel vom ersten Sonnenstrahl bis in die Dämmerung. Doch die Nacht gehört ihr: der Nachtigall. Dieser unscheinbare kleine Vogel mit seinem gewaltigen Repertoire an Liedern und Stimmen hat von jeher nicht nur Komponisten, sondern auch Dichter fasziniert und dazu beflügelt, ihren Gesang in Worten einzufangen.
Die Schauspielerin Laurin Katharina Singer leiht der Nachtigall Ihre Stimme.
Die Texte, die sie für dieses ganz besondere Sommerprogramm ausgewählt hat, sind eine bunte Mischung aus Lyrik und Prosa, aus Bekanntem und Unbekanntem, aus Heiterem und eher nachdenklich Stimmendem: Eine Sommersymphonie aus Worten!

Das Programm spricht, beziehungsweise zwitschert für sich. Es eignet sich aber auch hervorragend zum Teamgesang mit Orgel, Flöte, Saxophon...

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"LAUT SAGEN, WAS IST"

Laute Frauen von Katharina von Siena bis Rosa Luxemburg
von und mit Laurin Katharina Singer
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WINDHAUCH

Das Buch Kohelet
Lesung: Laurin Katharina Singer
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DU BIST DANN MAL WEG.

Dialoge vom Gehen und Bleiben

Eine Theaterkollage von und mit den Schauspielerinnen Laurin Katharina Singer und Nataša Rikanović

Sterben: Eine(r) geht, die anderen bleiben. Dahinter steckt ein Kosmos von Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen: Trauer und Angst, Missverstehen und endlich Verstehen, Wunden Aufreißen und Vergeben, sich Aussprechen und Verstummen, Lieben, Weinen, Lachen… Sterben fordert das Leben heraus in seiner ganzen Fülle.
Die Schauspielerinnen Laurin Katharina Singer und Nataša Rikanović nähern sich dem Thema auf ganz persönliche Weise: Neben literarische Szenen stellen sie Eigenes, inspiriert durch ihre Arbeit als Seelsorgerin und Klinik-Clown. So wird dieser Abend zugleich zu einem ganz persönlichen Erlebnis für jede, für jeden im Publikum, vielleicht mit der ungewohnten Erfahrung, dass man im Angesicht des Todes - auch – lachen kann.

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"NICHT, DASS EIN ENGEL EINTRAT, DAS ERKENN, ERSCHRECKTE SIE..."

„ Nicht, dass ein Engel eintrat, das erkenn, erschreckte sie...“ (Rilke)

Angst vor Engeln? Heute ist das kein Thema mehr.
Die einen lieben sie offen, die anderen heimlich.
Für die einen sind sie Realität, für die anderen Metapher.
Wie auch immer, die Sehnsucht bleibt, nach einem Schutz vor allem, was wir Menschen nicht im Griff haben, nach Liebesbotschaften, die wir uns untereinander so offen selten zu geben trauen, nach der kraftvollen Zusage: „Fürchte dich nicht!“
„Fürchte dich nicht!“ So eröffnen Engel in der Bibel immer wieder ihre Gespräche mit Menschen. Es ist quasi ihr Erkennungszeichen. Eine vertrauensbildende Maßnahme. Doch schnell geht es um anderes: Sie ermutigen, nicht die Angst vor ihnen, den Engeln, zu verlieren, sondern vor dem, was das Leben den Menschen, uns, gerade zumutet.

„Dem Menschen ist ein Mensch noch immer lieber als ein Engel,“ sagt der weise Nathan zu seiner schwärmenden Tochter und lehrt sie liebevoll mitmenschliche Verantwortung.
Paul Klee zeichnet Alltagsengel, etwas schräge Gestalten, die uns am Kiosk um die Ecke begegnen könnten, und doch Grüße bringen aus einer anderen Wirklichkeit. „Geht kaum mehr fliegt noch nicht“, heißt einer.
Ein Kind, das dem Kriegshorror in seiner Heimat entkommen ist, sagt bei einem Schulausflug in eine bayrische Kirche zu dem Problem, dass man Gott nicht sehen kann: „Wieso? Es gibt doch Engel.“

Die Schauspielerin und Autorin Laurin Katharina Singer nimmt ihr Publikum mit auf eine Entdeckungsreise: Der Gedanke an Engel verbindet Religionen und Zeiten, Träumer und Realisten, Fromme und Zweifler. Er spiegelt sich wider in Mythen und Legenden, in Gedichten und Geschichten aus aller Welt – und allen Welten.

Ob man an Engel „glaubt“ - es gibt ein Ahnen, dass da etwas ist zwischen Himmel und Erde... Und wer weiß, vielleicht sind ja auch Vögel, inkarnierte Engel?

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DER VIELGESCHOLTENE HERBST

Eine literarische Liebeserklärung an eine ungeliebte Jahreszeit
mit Laurin Katharina Singer

Wer mag ihn schon, den Herbst?!
Ganz offen, ich liebe ihn!
Warum?
Dafür gibt es herrlich viele Gründe, die in dieser besonderen Lesung zur Sprache – in Sprache kommen sollen.
Lassen Sie ich anstecken von der fröhlichen Seite des Herbstes! Schwelgen Sie mit im bunten literarischen Blätterregen, hüpfen Sie in Regenpfützen und lassen Sie sich wonnevoll in Laubberge fallen...
Vertrauen Sie dem Herbst! Er meint es gut mit uns!

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MUSIKZAUBERWORTE

Ein gesprochenes Konzert

mit Laurin Katharina Singer

Musik, sie wird gesungen oder mit Instrumenten gespielt. So denken wir an sie.
Dichter jedoch komponieren für ein ganz besonderes Instrument: die Sprache.
Worte sind ihre Noten.
Laurin Katharina Singer lädt ein zu einem Wortkonzert, für das sie Gedichte und Märchen ausgewählt hat, die von der Zauberkraft der Musik erzählen.
Die Komponisten sind u.a. Hans Christian Andersen, Eduard Mörike – und natürlich Joseph von Eichendorff:

Wünschelrute

Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort.
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.

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