Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft

Praxistipp: Was muss ich bei der Nutzung von Bildern „aus dem Internet“ beachten?

Mit Bildern zu arbeiten wird immer wichtiger, gerade im Zeitalter von Inhalten, die visuell ansprechend und leicht zu teilen sein sollen.
Und das Internet ist voll von schönen Bildern. Aber Achtung: Ein paar Regeln sollten Sie beachten, um sich vor unliebsamen Überraschungen wie einer Abmahnung oder verpixelten Bildern in der Broschüre zu schützen.

1) Ist das Bild für die gewünschte Nutzung überhaupt geeignet? Für eine Darstellung auf einem Bildschirm muss ein Bild in der Regel eine Auflösung von 72 bis 96-dpi haben, für den Druck sind bessere Qualitäten gefragt. Daher sollten Sie immer vorher entscheiden, wie und wo das Bild eingesetzt wird.

2) Nutzungsrechte müssen geklärt werden. Man kann sich nicht einfach ein schönes Bild herunterladen und verwenden. Das heißt, Sie müssen die Erlaubnis des Urhebers einholen und die genaue Nutzung (Print, Internet, andere Anwendung) und die Nennung des Urhebers sowie eine mögliche Bezahlung vereinbaren.

3) Sie können eine kommerzielle Bilddatenbank nutzen, bei der Sie die Bilder für Ihre Zwecke lizensieren –  es gibt unzählige. Hier finden Sie eine kleine Auflistung. 

4) Alternativ können Sie sogenannte Creative-Commons-Bilder verwenden (zum Beispiel bei flickr; wikimedia, pixabay, weitere). Die Nutzung dieser Bilder ist normalerweise kostenfrei, doch auch hier gibt es klare Regeln zur Nutzung und Nennung des Urhebers.

5) Manchmal ist das gewünschte Motiv einfach nicht zu finden, das zu illustrierende Thema zu abstrakt oder die Bilder aus dem Internet zu unpersönlich. Dann helfen professionelle Fotografen. Sie können passgenaue Bilder in den richtigen Formaten liefern und auch die trockenste Materie auflockern. Fotografen finden Sie zum Beispiel hier. 

rss

Schon gelesen?

schließen
schließen