Kreatives Brandenburg

Sonderfonds für vom Ukraine-Krieg betroffene Künstler und Künstlerinnen

Sonderfonds für vom Ukraine-Krieg betroffene Künstler und Künstlerinnen

Das brandenburgische Kulturministerium hat einen Sonderhilfsfonds in Höhe von insgesamt 120.000 Euro für vom Ukraine-Krieg betroffene Künstlerinnen und Künstler aufgelegt.

Ziel ist es,  brandenburgische Kultureinrichtungen bei der Umsetzung verschiedener unterstützender Formate zu helfen. Dabei kann es sich um Gastspiele, Residenzprogramme oder beispielsweise kulturelle Bildungsangebote handeln; möglich ist aber auch die Förderung von Honorarzahlungen. 

Durch den Sonderfonds sollen "vor allem strukturelle und damit nachhaltige Unterstützungsmaßnahmen zugunsten geflüchteter Künstler*innen" möglich gemacht werden, heißt es in der Mittelung des Ministeriums. "Wir stehen solidarisch an der Seite der vor dem Krieg in der Ukraine nach Brandenburg geflüchteten Künstlerinnen und Künstler. In einer der größten Bedrohungen unserer Welt und unserer Werte seit dem Zweiten Weltkrieg geht es darum, zusammenzustehen", wird Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle zitiert.

Wichtig: Der Sonderfonds richtet sich insbesondere an brandenburgische Kultureinrichtungen und die kulturspezifischen Landesverbände. Anträge müssen nicht für einzelne kleine Projekte gestellt werden, sondern können auch größere Pakete umfassen, die die jeweilige Einrichtung mit den beantragten Mitteln umsetzen kann. Die Antragssumme sollte einen Mindestbetrag in Höhe von 5.000 Euro nicht unterschreiten. Eine Förderung ist bis zu 100 Prozent der Gesamtkosten möglich.

Weitere Informationen zu dem Sonderfonds und zum Antrag unter https://mwfk.brandenburg.de.

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