Kreatives Brandenburg

Neue Pläne für Kreativquartier sorgen für Kritik

Neue Pläne für Kreativquartier sorgen für Kritik

Eine überraschende Ankündigung im Potsdamer im Kulturausschuss sorgt für Irritationen bei der Kultur- und Kreativszene in der brandenburgischen Landeshauptstadt. Nach übereinstimmenden Berichten der Potsdamer Neuesten Nachrichten und der Märkischen Allgemeinen Zeitung könnte das geplante Kreativquartier an der Plantage in eine Fondsgesellschaft überführt werden. Dies habe der Investor Christopher Weiß vom Projektentwickler Glockenweiß im Ausschuss berichtet heißt es in den beiden Artikeln.

Potsdams Kreativschaffende äußerten sich besorgt über die angedachte Entwicklung. Die PNN zitiert aus Erklärung von Nutzern des Rechenzentrums, die einen „Verkauf an internationalen Investmentfonds“ fürchten.  Diese Idee verstoße gegen die ursprünglichen Pläne, heißt es dazu in der MAZ. Werde das so umgesetzt, seien „Beteiligungsstrukturen nicht vorhanden“, der Betreiber ein „gewinnorientierter Investor und keine gemeinnützige Stiftung“ und das Kreativquartier sei „auf dem Weg zum klassischen Investitionsobjekt“.

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