Kreatives Brandenburg

Beschlossene Sache: Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Beschlossene Sache: Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Am Mittwoch hat das Bundeskabinett einen Sonderfonds für Kulturveranstaltungen in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden Euro beschlossen. Mit dem Fonds sollen Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen abgesichert werden.

In Brandenburg wurde bereits einer Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und dem Land Brandenburg zugestimmt.

Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD), die die Verwaltungsvereinbarung unterzeichnen wird, ist sich sicher, dass diese Wirtschaftlichkeitshilfe und die Ausfallabsicherung auf die realen Pandemie-Bedingungen abgestimmt sind. "Sie schaffen in dieser Kombination je nach Event gezielte und angepasste Abhilfe", so Schüle. Auch Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach freute sich über die Übereinkunft, um so der arg gebeutelten Kultur- und Kreativbranche "kurzfristig eine weitere Hilfe zur Verfügung" stellen zu können. 

Pfeiler des Sonderfonds für Kulturveranstaltungen sind zwei zentrale Bausteine: 

Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen mit reduziertem Publikum (bis zu 500 Personen) ab dem 1. Juli 2021 sowie für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab dem 1. August 2021.

Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen (ab 2000 Personen), die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. 

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