Kreatives Brandenburg

Hilferuf der Amateurtheater

Hilferuf der Amateurtheater

Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT), Vertreter von 18 Mitgliedsverbänden und rund 2.500 Mitgliedsbühnen, hat eindringlich mehr konkrete Unterstützung vom Bund erbeten. Es sei  "eine Schieflage in der Unterstützung der Amateurtheater" zu befürchten, heißt es in einer Mitteilung die auch auf der Seite des Verbandes der Amateur- und Laientheater in Brandenburg veräffentlicht wude.

Kritisiert werden vor allem die in jedem Bundesland unterschiedlichen Förder- und Unterstützungsmechanismen. Simon Isser, Präsident des BDAT, fordert daher, dass es einer bundesweiten Unterstützung der Amateurtheater geben muss. Die mit viel privaten Engangement geführten Häuser "erfüllen Generationen übergreifend und nachhaltig wesentliche Aufgaben in den Bereichen Kulturelle Bildung, künstlerische Entwicklung und kulturelle Grundversorgung". Sie seien unabdingbar "für das soziale Miteinander" und würden den sozialen Diskus fördern.

Das bundesweite Konjunkturprogramm "Neustart Kultur" ist zwar begrüßendwert und gut, ziele aber "aufgrund der föderalen Fördermechanismen ausschließlich [auf] Amateurbühnen, die bereits regelmäßig mit professionellen Künstler*innen zusammengearbeitet haben".

Isser fürchtet, dass sich viele Spätfolgen der Pandemie in den Amateurtheatern erst ab 2022 zeigen werden. 

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