Kreatives Brandenburg

Brandenburgs Kulturministerin über den "Brandenburger Weg"

Brandenburgs Kulturministerin über den "Brandenburger Weg"

In der aktuellen Ausgabe von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates, schreiben die jeweiligen Kulturminister und Kulturministerinnen der Bundesländer über ihren Ansatz zur Rettung der Kultur. So auch Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD). Sie stellt den "Brandenburger Weg" und seine vier vier Grundprinzipien für Kultur in Zeiten von Corona vor, auf die sich die Unterzeichner (Vertreter unterschiedlicher Kultureinrichtungen) nach Gesprächen zwischen Kultureinrichtungen, Kulturakteuren und Kulturpolitik verständigt haben: 

  1. Wir lieben die Kultur, aber Gesundheit geht vor. 
  2. Wir lassen uns Kultur nicht verbieten. 
  3. Wir geben auf einander acht. 
  4. Wir sind solidarisch. 

 

Der "Brandenburger Weg" ist ein "Bekenntnis zum Überleben und zur positiven Kraft der Kultur in ihren vielfältigsten Formen und zur Solidarität über alle Sparten von Kultur hinweg" schreibt die Ministerin. Er soll aufzeigen, dass die Kultur noch da und die Unterstütützung für die Kultur- und Kreativbranche groß ist. Zwar macht sie deutlich, dass es vermutlich "bis Ostern weder klassische Theateraufführungen noch herkömmliche Konzerte geben" wird, doch sie spricht der Branche auch Mut zu: "Sollte sich das Pandemiegeschehen entspannen, seine Dynamik verlieren, so müssen es [...] die Kulturorte sein, die als erste wieder öffnen dürfen. Kultur hat Zukunft – das muss unser Mantra in diesem scheinbar nicht enden wollenden Lockdown sein".

Aber auch diese Krise wird ein Ende haben, "der Lockdown wird nicht ewig dauern. Es gibt eine Zeit danach". Es sei jetzt wichtig, Kulturorte zu schützen. Sie seien die sozialisten Orte des Landes. Es gehe daher darum, diese Orte zu stärken, Solidarität mit allen Veranstaltern und Kreativen zu zeigen und zu leben sowie gemeinsam etwas zu kreieren und zu entwickeln, um Kultur gemeinsam erlebmar zu machgen - "und das über die Grenzen institutioneller Kultur und freier Szene sowie Soloselbständiger hinweg", so Schüle. 

Der "Brandenburger Weg"  und gemeinsame Ziel der Wiederbelebung der Kultur stimmt die Ministerin optimistisch:  "Kultur hat Zukunft und sie kann jederzeit passieren".

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