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Neue Corona-Hilfen für die Kultur in Planung

Neue Corona-Hilfen für die Kultur in Planung

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat im Gespräch mit dem Deutschen Kulturrat einen neuen Hilfsfonds für Kulturschaffende angekündigt. Sein Ziel sei es, schnell wieder Kulturveranstaltungen zu ermöglichen. Damit die Branche in der Coronakrise  Planungssicherheit habe, werde derzeit an einem Fonds gearbeitet, der zwei Elemente umfassen soll:

  1. Kleinere Kulturveranstaltungen, die "aufgrund von Hygienevorgaben mit deutlich weniger Publikum stattfinden müssen und sich sonst nicht rechnen würden", sollen finzanziell unterstützt werden.
  2. Zudem soll der Fonds "eine Art Versicherung für größere Kulturveranstaltungen" sein. Die Veranstalter sollen sch darauf verlassen können, dass in dem "Fall, dass eine Veranstaltung geplant und organisiert wird, wegen Corona dann aber wider Erwarten doch abgesagt werden muss", keine finanzielle Schieflage entsteht.


Kulturschaffende sollen "ermuntert werden, früh genug zu planen, damit nach Ende der Pandemie Konzerte, Lesungen und Theater bald wieder stattfinden können", sagte Scholz.

Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, begrüßte die Planung: "Neue Programme für die Kulturveranstalter sind endlich auf dem Weg. Eine verantwortungsvolle Vorbereitung des Wiederanfahrens des Kulturbereiches ist nur leistbar, wenn es nach einer unerwarteten durch Corona bedingten Absage eine finanzielle Absicherung gibt. Olaf Scholz hat dieses zentrale Problem des Kulturbereiches bei der Bewältigung der Corona-Krise verstanden und will mit einem milliardenschweren Bürgschaftsprogramm Abhilfe schaffen. Außerdem will er Kulturveranstaltern, die aus Coronaschutzgründen nur deutlich weniger Publikum empfangen dürfen, unterstützen. Gut so".

Zum Download: Die Ausgabe 2/21 von Politik & Kultur, der Zeitung des Deutschen Kulturrates.

 

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