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Kommunikationsdesigner schlagen Alarm

Kommunikationsdesigner schlagen Alarm

Der Berufsverband der Kommunikationsdesigner Deutschlands (BDG) hat die Zahlen des aktuellen Branchenmonitorings veröffentlicht, das vom 3. Juli bis zum 31. Juli durchgeführt wurde. 247 Kommunikationsdesigner*innen, die zum größten Teil als Solo-Selbstständige arbeiten, haben sich an der Umfrage beteiligt.

Die Ergebnisse sind "teilweise dramatisch", wie der BDG mitteilte. Demnach haben knapp 10 Prozent angebgen, nicht weiter finanziell durchhalten zu können. Fast die Hälfte der Befragten können die bestehende Situation noch höchstens drei Monate überstehen. Spätestens dann wären die geschäftlichen und privaten Rücklagen aufgebraucht. Und wirklich optimistisch schauen die wenigsten in die Zulinft. Nach BDG-Angaben hat für ein Fünftel der Befragten die Corona Pandemie einen kompletten Umsatzeinbruch zur Folge. Je ein Viertel der Teilnehmenden mussten die Hälfte, beziehungsweise drei Viertel ihrer Umsätze einbüßen. Rund 71 Prozent vermuten, dass die Krise noch nicht vorbei ist. Viele Befragte gaben an, dass sie bereits jetzt gezwungen sind, ihre Altersvorsorge für den Lebensunterhalt aufzubrauchen.

Die Liste der Forderungen des BDG ist daher lang. Gefordert werden Soforthilfemaßnahmen, die auch für private Kosten – wie etwa Krankenversicherung und Miete – genutzt werden können. Zudem Steuerentlastungen bei den Vorauszahlungen 2020/21 und neben weiterer Maßnahmen zur Unterstützung anderer Branchen auch standardmäßig einen Posten für die Kommunikation zu integrieren.

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