Märkische Onlinezeitung

Kein "Vorstadtkult" aufgrund steigender Corona-Zahlen

Nachdem die erste große Corona-Welle etwas abgeebbt war, fing das kulturelle Leben ganz langsam wieder an. Sehr langsam. Die Leidenszeit für Kulturschaffende und Kulturveranstalter war (und ist) noch nicht vorbei.  Die Organisation und Ausrichtung von Events lohnt aufgrund der strikten Hygiene- und Abstandsregeln meist noch nicht. Da kamen Petra Kleinke, Jan Rase und Andreas Dalibor auf eine Idee, wie die Märkische Onlinezeitung berichtete: Mitte Juni wurde die Kulturinitiative Oberhavel gegründet, um Künstler jeglicher Couleur zu vernetzten, eine Plattform zu bieten, Sprachrohr sein – und selbst als Organisator in Erscheinung treten. 

Zusammen mit der Stadt Kremmen hatte das Trio m 5. September ein Konzert für die Menschen in Kremmen und Umgebung geplant. Bei der Veranstaltung "Vorstadtkult" sollten "möglichst viele kleine und große Musiker aus Kremmen zu hören und zu sehen sein". Die Vorfreude war groß, aber schon bei der Ankündigung ahnte man, dass das Virus noch nicht aus der Welt ist: "Wir hoffen, die Coronalage fällt uns nicht in den Rücken...", hieß es damals. Jetzt ist es jedoch passiert. Die Zahl der Neuinfektionen ist in den letzten Tagen deutschland wieder gestiegen. Eine Situation, in der man nicht die Gesundheit der Menschen riskieren will. Das Event wurde abgesagt, wie die Märkische Onlinezeitung berichtet."Wir haben beschlossen, unserer Verantwortung für euch, fürs Publikum und für die Künstler nachzukommen", wird Andreas Dalibor von der Zeitung zitiert. Aber er bliebt optimistisch: "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben".

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