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Absage wegen Coronavirus: Gutscheinlösung für Veranstaltungen

Absage wegen Coronavirus: Gutscheinlösung für Veranstaltungen

Das Bundeskabinett hat mitten in der Corona-Krise einen Gesetztesentwurf zur Erstattung der Eintrittspreise von ausgefallenen und/ oder verschobenen Veranstaltungen aufgrund der Eindämmungsverordnung erarbeitet. Demnach sollen Kunden grundsätzlich Gutscheine erhalten. Eine entsprechende Formulierungshilfe wurde beschlossen.

Inhaber von Eintritts-, Saison- und Jahreskarten sollen, so die Idee, statt einer Erstattung ihrer bereits gezahlten Eintrittskarten auf einen Gutschein zurückgreifen. Aufgrund fehlender Einnahmen würde die kurzfristige Erstattung der Eintrittspreise für alle abgesagten Veranstaltungen so manchen Veranstaler in existenzielle Not bringen. "Eine Gutscheinlösung könnte deshalb eine große Hilfe sein" und so Veranstalter vor der Insolvenz bewahrt werden könnten, hofft die Bundesregierung.

Kurz: "Für alle Tickets und Nutzungsberechtigungen, die vor dem 8. März gekauft wurden, erhalten Kunden Gutscheine, die bis Ende 2021 befristet sind. Löst man seinen Gutschein bis Ende 2021 nicht ein, muss der Veranstalter oder Betreiber dessen Wert erstatten. Ist ein Gutschein aufgrund der persönlichen Situation nicht zumutbar, kann der Kunde wie bisher eine Erstattung verlangen. Dadurch kann eine ausgewogene Regelung im Interesse aller Beteiligten erreicht werden" .

Der Deutsche Kulturrat begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich: Die "Regelung ist eine notwendige Reaktion in der Krise und sichert die Liquidität von vielen Kulturveranstaltern", teilte der Spitzenverband der Bundeskulturverbände mit.

 

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