Potsdamer Neueste Nachrichten

"Solidarische Praxis üben" - ein Interview über das Netzwerk "KulturMachtPotsdam"

Drei Protagonisten der Potsdamer Kultur- und Kreativszene im Interview mit den Potsdamer Neuesten Nachrichten. Heike Bohmann (Nikolaisaal Potsdam) , Anja Engel (Rechenzentrum) und Jens-Uwe Sprengel (T-Werk) sind sich trotz aller bestehenden Unterschiede ihrer jeweiligen Einrichtungen sicher, dass die Kulturszene die Coronakrise nur gemeinsam überwunden werden kann. Dafür wurde das Netzwerk "KulturMachtPotsdam" gegründet. Dabei geht es darum, "Ressourcen, die in der Stadt verfügbar sind, für Künstlerinnen und Künstler verfügbarer zu gestalten", so Engel. Die Situation müsse man nutzen, "um auch neue Blickwinkel, neue Programme zu entwickeln" sagt Bohmann. Und Jens-Uwe Sprengel ist zudem davon überzeugt, dass die (lokale) Kultur und Kreativwirtschaft sich "jetzt auf die Situation von fehlenden Steuergeldern in der Zukunft vorzubereiten" hat. Da sieht auch Engel, Kulturmanagerin im Kreativhaus Rechenzentrum, so: Die Krise gehe erst jetzt richtig los, befürchtet sie. "Das dicke Ende kommt erst noch. Noch werden Gelder verteilt. Vielleicht auch weil die Förderhilfen nicht da griffen, wo sie wirklich gebraucht wurden – wie bei den Soloselbstständigen Musikern. Deswegen ist es so wichtig, dass wir jetzt, da noch Luft ist, die solidarische Praxis üben".

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