Kreatives Brandenburg

Gründer in Brandenburg profitieren von Berlin

Gründer in Brandenburg profitieren von Berlin

Berlin ist die Gründerhauptstadt in Deutschland, keine Frage. Dort haben in der Zeit von 2016 bis 2018 in jedem Jahr durchschnittlich 193 von 10.000 Erwerbsfährigen eine selbstständige Tätigkeit begonnen. Mit etwas Abstand folgt Hamburg (146), aber schon auf Platz 3 steht Brandenburg.

Aus dem aktuellen Gründungsmonitor der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) geht hervor, dass sich in Brandenburg die positive Entwicklung mit 134 Gründern je 10.000 Erwerbsfähigen fortsetzt. Die Experten gehen davon aus, dass die "überdurchschnittliche Gründungstätigkeit" in Brandenburg vor allem mit der Nähe zu Berlin zu erklären sei. 

Demnach profitiert Brandenburg direkt vom naheliegenden Ballungsraum mit seinen kurzen Wegen sowie der "hohe Personen- und Unternehmensdichte". Am meisten profitieren laut KfW-Gründungsmonitor 2019 Dienstleistungen und Handel davon. Entsprechend ist die Selbstständigkeit dort am stärksten verbreitet.

Brandenburg sticht aus den ostdeutschen Flächenländer deutlich hervor. Noch immer sind die Bundesländer im Osten des Landes auf den hinteren Rängen zu finden. Als Gründe dafür nennt die KfW „eine im Durchschnitt geringere Kaufkraft“ sowie „die ältere Bevölkerungsstruktur“. Beide Merkmale treffen auch auf Brandenburg zu, aber „der positive Effekt der Gründungstätigkeit in Berlin scheint den negativen Einfluss dieser Merkmale zu überkompensieren“, heißt es in der Studie.

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