Medienboard Berlin Brandenburg

Fünf Medienboard-geförderte Filme beim Filmfest München

Insgesamt fünf Medienboard-geförderte Produktionen gibt es in der Reihe Neues Deutsches Kino auf dem Filmfest München  zu entdecken - jeweils eine Weltpremiere.

Als Solo-Pianist steht Viktor (Tom Schilling) vor seinem größten Auftritt. Die ganze Familie ist eingeladen – mit Ausnahme seiner Mutter (Corinna Harfouch). Doch „Lara“, die Titelheldin des gleichnamigen neuen Films von Jan-Ole Gerster, lässt sich nicht so leicht beeindrucken: Sie besorgt sich ein Ticket und hat ihre eigenen Pläne für den Abend. Mutter-Kind-Beziehungen sind im Neuen Deutschen Kino ein bestimmendes Thema mit vielen Facetten, so ist auch Ava in „Golden Twenties“ von Sophie Kluge nicht gerade begeistert ist, nach dem Studium wieder bei ihrer Mutter einzuziehen.

Die Familie hat ihre eigenen Gesetze, vor allem die Beziehung zwischen Geschwistern. Das zeigt „Bruder Schwester Herz“ von Tom Sommerlatte. Franz und Lilly betreiben darin gemeinsam die von ihrem Vater geerbte Rinderzucht, haben jedoch gänzlich unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft. Ein ungleiches Paar sind auch die Protagonistinnen von Elisa Mishtos „Stillstehen“: Julie ist schlagfertig und eigensinnig, Agnes ist hingegen stets bemüht, alles richtig zu machen. Trotz ihrer enormen Unterschiede verbindet die beiden eine außergewöhnliche Freundschaft.

Die leidenschaftliche Beziehung von Astrid und Julius in „Was gewesen wäre“ von Florian Koerner von Gustorf ist allerdings schon eine ganze Weile her. Als sich die beiden nach Jahrzehnte wiedertreffen, lebt die Vergangenheit plötzlich auf.

Das 37. Filmfest München findet vom 27. Juni bis 6. Juli statt.

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