Kreatives Brandenburg

Fledermaus-Kot bringt "Erfinderdorf" in Not

Fledermaus-Kot bringt "Erfinderdorf" in Not

Es ist gar nicht lange her, da war Alwine in aller Munde: Das ganze Dorf sollte verkauft werden. Nach einigem Hin und Her war es schließlich soweit. Ein Investor bekam den Zuschlag für den Ort im Landkreis Elbe-Elster. Vollmundig wurde versprochen, das ganze Dorf zu sanieren. Ein Platz für kreative Köpfe sollte dort geschaffen werden, von einem "Erfinderdorf" war die Rede.

Medienwirksam wurde aus einem Wohnblock altes Inventar herausgerissen und neues Baumaterial herbeigeschafft - und dann passierte nichts mehr. Der Investor berichtete, dass er keine Unternehmen finden würde, die die Arbeiten weiterführen. Vor Ort war man enttäuscht.

Vermutlich wird es jedoch noch eine ganze Weile so ruhig bleiben in dem Dorf, wo immerhin noch sechs Familien leben. Naturschützer haben nämlich den Kot von Fledermäusen in dem Haus entdeckt. Die untere Naturschutzbehörde wird sich nun vor Ort ein Bild machen und entscheiden, ob die Sanierung des Hauses überhaupt weitergehen darf.

Siehe auch: "Fledermäuse verhindern Sanierung von Alwine" (rbb) und "Alwine ein Jahr nach der Versteigerung: Wo bleibt das Erfinderdorf?" (MAZ), 

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