Kreatives Brandenburg

#Kreativatlas (X): Malerei wie ein Tanz

#Kreativatlas (X): Malerei wie ein Tanz

Bilder, die sich das Überwinden von Grenzen zum Ziel haben - das sind die Werke von Eva Galonska.  Vorurteile, Ängste, eingeprägte Verhaltens- und Denkmuster spielen keine Rolle. "Ihre Malerei ist Durchdringung des Menschen. In der Auseinandersetzung mit dem menschlichen Köper im mikroskopischen Bereich und darüber hinaus", heißt es auf ihrer Homepage.

Die Brandenburger Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft hat das Projekt "Kreativ-Atlas" ins Leben gerufen. Dort entsteht eine einzigartige Sammlung von Kreativ-Standorten und deren Protagonisten in ganz Brandenburg. In loser Reihenfolge werden die kreative Köpfe hier auf www.kreatives-brandenburg.de vorgestellt. Heute: Eva Galonska.

Eva Galonska hat in Berlin und London studiert und war Meisterschülerin bei Hans-Jürgen Diehl. Sie lebt mit ihrer Familie seit 2009 im Hohen Fläming und ist seit mehreren Jahren im Kunstverein Hoher Fläming e.V. aktiv. 

Die Künstlerin lässt in ihren Bildern Grenzen verschwinden. Sie beschäftigt "sich mit der Tatsache, dass alles aus Atomen besteht. Die Zusammensetzung der Teile bestimmt eine Manifestation. Materie wird durch Bewegungskräfte zusammengehalten. Alles ist im ständigen Wandel; teilt sich, setzt sich neu zusammen".  Dafür hat sich sich eine ganz eigene Technik angeeignet. "Mit transparentem Farbmaterial (Aquarell, dünner Ölfarbe) und verstärktem Einsatz der Geste vermittelt sich die wandelbare , innere Bewegtheit der scheinbar abgeschlossenen Dinge", hieß es in einem Ausstellungskatalog. Sie selbst sagte in einem Interview, dass sie in ihrer Malerei versucht, "verschiedenste Seelenzustände" dazustellen. Nicht selten sei das Malen bei ihr "wie ein Tanz. Das Setzen der Geste stellt einen Rhythmus dar, die Farben sind wie Töne in der Musik", hat sie dem Kunstblog Singulart verraten.

Mehr Informationen unter www.evagalonska.de.

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