Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft

Marketing für Kreative - So geht's richtig!

Marketing für Kreative - So geht's richtig!

Das Thema Marketing geht alle etwas an. Und jeder hat dazu eine Meinung. Doch wie packt man Erkenntnisse und Austausch in anderthalb Stunden und will dazu noch netzwerken?

Ganz einfach: durch eine knackige Kennlern-Übung verbunden mit dem Thema und die Einladung eines absoluten Experten zu diesen Fragen.

So mussten die 13 Teilnehmer sich in Gruppen zusammenfinden und über drei Fragen austauschen:

  1. Welche Sparten sind hier versammelt?
  2. Welche Marketinginstrumente werden von allen genutzt? Und
  3. Welche sind außergewöhnlich?

Genau diese Antworten griff dann unser Gastreferent, Götz Friederich auf. Als Präsident des Marketing Clubs Potsdam konnte er gleich mit Thesen und Beispielen aufwarten.

  1. These: Webseiten sind out! Oh, da erhob sich gleich ein Widerstand in den Reihen. Und viele meinten, dass sich ihre Kunden gerade über die Website informieren würden. Geschickt hatte Götz Friederich damit eine Meinung aus dem Publikum aufgegriffen: „Ja, und so’ne Webseiten haben wir auch alle…“ Dies drücke zu wenig Eigensinn und Notwendigkeit aus. Jeder solle sich fragen, welche Botschaft oder Philosophie er damit transportieren möchte? Und dann: Wie bringe ich sie in die Welt? Es ginge darum, Impulse zu setzen. Und die erfolgten heutzutage nun mal mehr auf Social Media. Die Reise ginge immer mehr zu künstliche emotionale Intelligenz.
  2. These: Auch würden andrerseits wieder mehr reale Einzelhandelsgeschäfte nachgefragt. Aber nur, wenn sie auch Erlebniswelten schaffen würden. So initiiert Red Bull immer Events, die Flügel verleihen. Selbst Amazon würde beginnen, stationäre Geschäfte zu eröffnen. Die Menschen wollen wieder etwas wirklich fühlen. So würden z.B. zunehmend Nähstuben in Nähcafés verwandelt. Es ginge um Storytelling und um das Anzapfen von Influencern, Leuten, die ganz viele Kontakte haben und durch Empfehlungen ihre Kontakte mit aktivieren. Eine „Zauberwerkstatt“ schreibt z.B. regelmäßig, was sie tut, für wen und wo. Doch braucht dies nicht alles extra Kräfte? wurde zweifelnd hinterfragt. „Es muss passen. Und außerdem bekommt ihr Freiraum, da ihr die Website nicht mehr pflegen müsst…“ Naja, einige hatten Zweifel, andere nickten zustimmend. Da gibt es wohl auch Altersunterschiede. Aber auch ein Kreativer muss sich schließlich irgendwie verkaufen und darauf sein Augenmerk richten.

Bei Sozialen Medien sei Instagram sehr gefragt. Wer nicht so mit Instagram kann, dem empfahl eine Teilnehmerin Pinterest. Hier eine Erklärseite zu Pinterest: https://www.seokratie.de/pinterest-anleitung/


Was nehme ich aus diesem Kreativ-Stammtisch mit? Die Hauptfrage ist die nach der Zielgruppe. Danach sollte man die Medien auswählen, auf denen man sich präsentieren möchte.


Die zwei Stunden vergingen wieder wie im Flug und bildeten eine gute Brücke zwischen „Preisgestaltung“ (September-Kreativ-Stammtisch) und „Wie verkaufe ich (mich)?“ (November-Kreativ-Stammtisch).

Wir freuen uns, dass Götz Friederich seine Bereitschaft erklärt hat, auch weiterhin der Kreativagentur mit Themen zur Verfügung zu stehen.

Zur besseren Lesbarkeit wurde die männliche Form gewählt, gemeint sind jedoch immer alle Geschlechter.

rss

Schon gelesen?

schließen
schließen