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Helga Schütz erhält Preis der Defa-Stiftung

Die Potsdamer Schriftstellerin und Dramaturgin Helga Schütz (81) ist mit dem Preis der Defa-Stiftung ausgezeichnet worden. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis werde Schütz für ihr künstlerisches Lebenswerk verliehen, teilte die Defa-Stiftung am Freitag mit. Schütz habe über einen Zeitraum von drei Jahrzehnten für die Defa gearbeitet. «Eine langjährige berufliche und private Beziehung verband sie mit dem Filmemacher Egon Günther. Zusammen arbeiteten sie unter anderem an den Produktionen "Lots Weib", "Wenn du groß bist, lieber Adam", "Die Schlüssel", "Die Leiden des jungen Werthers" und "Stein".»

Der mit ebenfalls 10 000 Euro dotierte Preis für herausragende Leistungen im deutschen Film geht an die Filmemacherin Tamara Trampe («Bürgschaft für ein Jahr», «Meine Mutter, ein Krieg und ich»). Den mit 5000 Euro dotieren Förderpreis für junges Kino vergab die Defa-Stiftung an Regisseur Jan Zabeil («Drei Zinnen»).

Die drei Programmkinopreise (je 5000 Euro) erhielten das Burg Theater in Burg bei Magdeburg, das Museumskino Ernemann VII B in den Technischen Sammlungen Dresden und der Verein Freunde der Freilichtbühne Weißensee e.V.. Die Defa-Stiftung kümmert sich um den Erhalt der bei der DDR-Filmgesellschaft Defa entstandenen Werke.

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