13. Februar 2017 · Medienboard Berlin Brandenburg

Vorhang auf für Deutschlands Film- und Serienstandort Nr. 1

Die Hauptstadtregion boomt auch weiterhin als kreatives Pflaster für Filmschaffende

Vorhang auf für Deutschlands Film- und Serienstandort Nr. 1

Die Berlinale sorgt wieder dafür, dass die Hauptstadt dank viel Glamour und einer hohen Promidichte in einem Blitzlichtgewitter erstrahlt. Auch dieses Jahr stehen wieder zahlreiche Film- und auch Serienperlen auf dem Festivalprogramm, die das Prädikat "Made in Berlin und Brandenburg" tragen. Anlass genug, das Jahr 2016 aus Sicht der Hauptstadtregion als Filmstandort, kurz Revue passieren zu lassen und einen kleinen Ausblick auf 2017 zu geben.

2016 startete mit einem Doppel-Erfolg. Der Agententhriller "Bridge of Spies" von Steven Spielberg, der zum großen Teil in den Filmstudios Babelsberg produziert wurde, erhielt den Oscar für Mark Rylance als sowjetischer Spion und den BAFTA Award. Aufwändige Drehs mit hochkarätigen, internationalen Topstars waren auch im vergangenen Jahr kennzeichnend für die Kreativregion Berlin-Brandenburg.

So drehte, unter anderem, Wim Wenders seinen romantischen Thriller "Submergence" mit Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander und James McAvoy auf der Museumsinsel und in Studio Babelsberg. Volker Schlöndorff holte Nina Hoss und Stellan Skarsgard für "Return to Montauk" vor die Kamera. Kultregisseur Terrence Malick inszenierte August Diehl neben einem namhaften deutschen Cast im NS-Widerstandsdrama "Radegund". Martin Koolhoven drehte den Rache-Western "Brimstone" für X Filme mit Guy Pearce, Dakota Fanning und Kit Harington. Und David-Bowie-Sohn Duncan Jones machte in "Mute" aus Berlin und den Babelsberger Studios einen düsteren Science-Fiction-Schauplatz – mit Alexander Skarsgard, Justin Theroux und Paul Rudd. Eine der aufwändigsten deutschen Produktionen entstand im Spätherbst: Dennis Gansel adaptierte den Kinderbuchklassiker "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" mit deutschen Stars wie Christoph Maria Herbst, Henning Baum und Anette Frier.

Auch die Produktion zahlreicher Serien trugen zu Drehtage-Rekorden in 2016 bei. Tom Tykwers "Babylon Berlin", Matthias Schweighöfers Thrillerserie "You are Wanted" und Marvin Krens Neuköllner Gangsta-Geschichte "4 Blocks" (im Berlinale Special Series), um nur einige Highlights zu nennen.

Daumen drücken heißt es auch bei der diesjährigen Oscarverleihung für "Toni Erdmann". Der Film von Maren Ade ist mit im Rennen für den besten fremdsprachigen Film.

Auch 2017 befinden sich zahlreiche Großproduktionen in den Startlöchern. Neben dem Science-Fiction-Thriller "Inversion", der mit Hollywoodstar Samuel L. Jackson im Studio Babelsberg produziert wird, sind auch die Fortsetzung der Emmy-prämierten Erfolgsserie "Deutschland '83" und die Neuauflage des Klassikers "Berlin Alexanderplatz" nur einige Highlights, die wieder einmal beweisen, wie aufregend und kreativ der Film- und Serienstandort Berlin-Brandenburg ist.

Quelle: Medienboard Berlin-Brandenburg

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